Ausgewählte Veröffentlichungen

Eine Auswahl englischsprachiger Veröffentlichungen finden Sie hier.

Bücher

Lernen als bildende Erfahrung. Vignetten in der Praxisforschung.    Mit einem Vorwort von Käte Meyer-Drawe und Beiträgen von Horst Rumpf, Carol Ann Tomlinson, Mike Rose u.a.

Michael Schratz, Johanna F. Schwarz, Tanja Westfall-Greiter

 

„Lernseits“ von Unterricht tobt das schulische Leben. Das Lernen der SchülerInnen ist ständig mit dem Lehren verstrickt, bleibt aber in dessen Schatten verborgen. Pädagogisches Anliegen des Autorenteams ist, Lernen ins Licht zu rücken und Wege zu bieten, die es aus seinem Schattendasein holen. 

Diesseits, jenseits, abseits: Die Wörter spielen mit den vielseitigen Facetten von Lernerfahrungen. Diese in den Blick zu bekommen, Erfahrungen des Lernens aufzuspüren und für die Kraft des Lehrens auszuschöpfen, ist das pädagogische Anliegen dieses Buches. Wie fühlt sich Lernen an? Wie zeigt sich Lernen in medias res? Wie manifestieren und artikulieren sich Lernerfahrungen? Was machen sie mit uns?

Vignetten stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Sie sind „Klangkörper des Lernens“, die Erfahrungsmomente aus dem schulischen Alltag erfassen und in prägnanten Erzählungen verdichten. Möglichst nah am Kind und anhand konkreter Unterrichtsszenen verfasst, ermöglichen sie eine Einsicht in das Lernen von SchülerInnen. Die Bilder, die sich in den Vignetten verkörpern, machen nachdenklich, lassen schmunzeln oder staunen und können somit einen Beitrag zum Überdenken der eigenen pädagogischen Erfahrungen leisten. Weitere Informationen und Bestellung.


Erfahrungen deuten - Deutungen erfahren

Experiential Vignettes and Anecdotes as Research, Evaluation and Mentoring Tool

 

Tanja Westfall-Greiter, Michael Schratz, Markus Ammann

 

Die Vorstellung innovativer, erfahrungsorientierter Forschungsmethodologie und der Ergebnisse innerhalb der phänomenologisch orientierten Innsbrucker Vignetten- und Anekdotenforschung!

 

Der Band ‚Erfahrungen deuten - Deutungen erfahren‘ bringt jenes Potenzial ans Licht, das die phänomenologisch orientierte Innsbrucker Vignetten- und Anekdotenforschung in zwei geförderten Projekten auf der Suche nach bildenden Erfahrungen in Schule, Unterricht und Lehrerbildung simulierte. Mit dieser innovativen, erfahrungsorientierten Forschungsmethodologie kann in vielseitiger Form gearbeitet werden, etwa im Rahmen von Mentoring oder als Instrument bei der Begleitung von Reformprozessen im Schulwesen. Dort, wo sich Erfahrungen im wechselseitigen Geschehen beeinflussen, ob durch Interventionen von Lehrpersonen oder durch ein unerwartetes Ereignis, helfen erfasste Erfahrungen, Einblicke in die Brüchigkeit pädagogischen Handelns und somit in die eigene Wirkung zu gewinnen.  

Langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus Wissenschaft, Lehrerbildung und Schulpraxis zeigen die unterschiedlichen Annäherungen an das Lernen, das sich - im Verständnis der Vignetten- und Anekdotenforschung - als Erfahrungen zeigt. Solche Erfahrungsmomente des ‚Sich-als-etwas-Zeigens‘, des ‚Sich-als-etwas-Antwortens‘ werden in prägnanten Narrativen erfasst und in diesem Band aus unterschiedlichsten Perspektiven vielfältig gedeutet. Weitere Informationen und Bestellung. 


Handbuch Gute Schule. Sechs Qualitätsbereiche für eine zukunftsweisende Praxis

Silvia-Iris Beutel, Katrin Höhmann, Michael Schratz, Hans Anand Pant

 

Was ist eine gute Schule? Wie wird man zu einer? Was macht ihre Qualität aus? Im Handbuch Gute Schule setzen sich Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen aus Schule und Wissenschaft mit dem Verständnis guter Schule auseinander. Sie tun dies zum Teil aus der Erfahrung ihrer eigenen schulischen Arbeit und immer auch aus der reflektierten Perspektive als Akteure im Deutschen Schulpreis.  

Das Handbuch Gute Schule erscheint aus Anlass von 10 Jahren Deutscher Schulpreis: Die Frage, was gute Schulen auszeichnet, wird in der Auswahl der besten Schulen Deutschlands Jahr für Jahr neu gestellt – und beantwortet. Nicht immer eindeutig, oft kontrovers, aber stets im produktiven Streit um die bestmöglichen Begründungen. 

Fachlicher Kern des Verständnisses guter Schule sowohl des Deutschen Schulpreises als auch dieses Handbuchs sind die sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben, Schulentwicklung. Ausführlich werden sie hier wissenschaftlich aufgefächert und mit Blick auf die Praxis reflektiert. Was zeichnet eine Schule in jedem einzelnen Qualitätsbereich aus? Wie geht es den Schülerinnen und Schülern? Wie und weshalb hat sich die Schule auf den Weg gemacht? Was klappt? Was waren ihre Stolpersteine? Was können andere Schulen von ihr lernen? Die Antworten geben Einblicke in wissenschaftliche Diskurse und Schulentwicklungsprozesse, wie sie heterogener und lebendiger nicht sein können. Wer auf der Suche nach Anregungen und Impulsen für die Weiterentwicklung von Schulen ist, die dem Lernen Flügel verleihen, legt diesen Band nicht mehr aus der Hand. Weitere Informationen und Bestellung. 

Interview zum Qualitätsbereich >>Unterrichtsqualität<<

des deutschen Schulpreises.



Schule der 10- bis 14-Jährigen in Vorarlberg 

Bildungserwartungen, Schulorganisation, Pädagogische Konzepte, rechtliche Rahmenbedinungen. Projektbericht Band 2

 

Gabriele Böheim-Galehr, Michael Schratz, Erwin Beck, Evelyn Marte-Stefani

 

Die Organisation der Schulen der Sekundarstufe I wird in Österreich seit Jahren diskutiert. Dabei geht es im Wesentlichen um die Frage, ab welcher Schulstufe die SchülerInnen unterschiedlichen Ausbildungsgängen zugeordnet werden sollen, ob die Trennung im Alter von 10 Jahren sinnvoll ist oder ob eine spätere Bildungswegentscheidung im Hinblick auf die Heranbildung von Interessen und Fähigkeiten der Kinder angemessener und gerechter wäre. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion hat die Vorarlberger Landesregierung einer Forschungsgruppe den Auftrag zu einer vertieften Analyse der Bildungsregion Vorarlberg und den Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Schulen der Sekundarstufe I gegeben. Der Bericht gibt einen Einblick in die Bildungserwartungen von 19.700 Vorarlberger SchülerInnen, Lehrpersonen und Eltern, in die Ergebnisse von ExpertInnengruppen zur Organisation und Personalentwicklung, zur pädagogischen Ausgestaltung und zu den rechtlichen Grundlagen der Schulen der 10- bis 14-Jährigen.

Das Forschungsprojekt "Schule der 10- bis 14-Jährigen in Vorarlberg" wurde von der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, der School of Education der Universität Innsbruck, dem Landesschulrat und der Abteilung Schule im Amt der Landesregierung in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen durchgeführt. Weitere Informationen und Bestellung.


Serena, oder: Wie Menschen ihre Schule verändern

Schulentwicklung und Selbstevaluation in Europa

 

Michael Schratz, Lars Jakobsen, John Macbeath, Denis Meuret

 

Dieses Buch ist eine einzigartige Mischung aus Erzählung und fundierter Studie. Es erzählt im ersten Teil die Geschichte einer Schule aus der Perspektive einer Schülerin, deren Mutter, eines Lehrers, der Direktorin und eines kritischen, außenstehenden Freundes. Serenas Geschichte macht den Prozess der Schulentwicklung auf faszinierende Art lebendig.

Der zweite Teil enthält eine Reihe der besten Werkzeuge zur Selbstevaluation für besseren Unterricht, auf die Lehrer und Direktoren in der täglichen Praxis zurückgreifen können. Dieser Teil basiert auf einem bekannten und gut dokumentierten Projekt mit TeilnehmerInnen aus 18 europäischen Ländern, was den gesamteuropäischen Anspruch hervorhebt.

"Serena, oder: Wie Menschen ihre Schule verändern" ist eine lebendige und nützliche Quelle guter Ideen, herausfordernder Einsichten und praxisnaher Strategien für wirkliche Schulentwicklung. Weitere Informationen und Bestellung. 

Auch erschienen in folgenden Sprachen

Autovalutaione e Cambiamento Attivo Nella Scuola. 

Gardolo-Trento, Erickson, 2003.

Czy Nasza szkola jest dobra?

Warszawa, Wydawnictwa Szkolne i Pedgogiczne, 2003.


Αυτοαξιολόγηση στο ελληνικό σχολείο. Πώς άλλαξαν όλα.

Αθήνα: Μεταίχμιο, 2005.

Self-Evaluation in European Schools. A Story of Change.

 London, Routledge, 2000.

 

 


Serena aneb Autoevaluace skol v Evrupe.

Banská Bystrica: Metodicko-pedagogické centrum, 2006.

 

Sebahodnotenie V Európskych Sko-lách. Pribeh Zmeny

Zdar nad Sazavou: Nakladatelstvi Fakta, 2006.



Schulqualität sichern und weiter entwickeln.

Michael Schratz, Tanja Westfall-Greiter

 

Schulentwicklung und Schulqualität sind die zentralen Leitbegriffe der Bildungsreformen. Anders als in den 1990er Jahren stehen bei der schulischen Qualitätsentwicklung nicht Konzepte und Aufgaben der Organisationsentwicklung im Zentrum, sondern die schulischen Kernaufgaben des Lernens und Lehrens, des Unterrichts. Entsprechend ist denn auch die Unterrichtsentwicklung der Kernbereich der Schulentwicklung. 

Standards und Kompetenzen, datengestützte Unterrichtsentwicklung und schulinterne Curriculumentwicklung sind die neuen Anforderungen an Schulen. Diese Innovationen lösen die vorangegangenen Leitideen von Schulentwicklung und Schulqualität nicht ab, sondern stellen sie in einen neuen Bezugsrahmen.

In ihrem Orientierungsband der neuen Buchreihe "Schule weiterentwickeln – Unterricht verbessern" fokussieren Michael Schratz und Tanja Westfall-Greiter diese veränderten Leitvorstellungen, zeigen Handlungsperspektiven auf und führen in Arbeitskonzepte ein. Dabei erfahren Sie, wie kooperative bzw. kollegiale Entwicklungsarbeit in professionellen Lerngemeinschaften und Teams (Kollegium, Fachkonferenzen, Steuergruppen, Schulleitungen) umgesetzt werden kann. Mit zahlreichen praxisnahen Impulsen zur Reflexion und Diskussion bietet der vorliegende Band konkrete Orientierungshilfen bei der Weiterentwicklung eigener Schulkonzepte. Weitere Informationen und Bestellung.


Schule wirksam leiten.                                                                Analyse innovativer Führung in der Praxis.

Michael Schartz, Martin Hartmann, Wilfried Schley

 

Wirksame Schulleitung braucht Leadership. Sie liegt in der personalen und mentalen Kompetenz einer Führungsperson, der Entwicklung im eigenen Bereich Richtung zu geben, ein starkes Engagement der Einzelnen auszulösen, die organisationale Leistungsfähigkeit zu steigern und Charakterstärke zu zeigen. Die Autoren der Studie legen den Fokus auf diese vier bedeutsamen Schlüsselelemente von Führungseigenschaften, um herauszufinden, ob sie dazu beitragen, die Bildungsprozesse der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Weitere Informationen und Bestellung.

Buchbeiträge

 

Die Schule als Erfahrungsraum für Veränderungsprozesse nutzen.

Change-Management an Schulen. Erfolgreich führen in Veränderungsprozessen. Carl Link, 2017


Innovative Schulen - exzellente Praxis. Tendenzen der Schulentwicklung am Beispiel des Deutschen Schulpreises. 

Schulgestaltung. Aktuelle Befunde und Perspektiven der Schulqualitäts- und Schulentwicklungsforschung.


Schulleitung braucht Leadership.

Praxisbuch Münchner Lernhaus.  


Möglichkeitsräume lernseits erkunden.

 

An der Seite des Lernens.

 


Schulleitung im Wandel: Anforderungen an eine ergebnisorientierte Führungskultur. 

Michael Schratz, Christian Wiesner, David Kemethofer, Ann Cathrice George, Erwin Rauscher, Silvia Krenn, Stephan Gerhard Huber

Nationaler Bildungsbericht Österreich 2015, Band 2: Fokussierte Analysen bildungspolitischer Schwerpunktthemen.

 

Zeitschriften Artikel

Lernen, das tiefer geht. Erkundungen lernseits von Unterricht.

Lernende Schule, 20. Jahrgang, Dezember 2017.

Más allá de la ensenanza y la medición: la metodología y las pimeras conclusiones de la investigación con vinetas de la Universidad de Innsbruck.(Beyond the Reach of Teaching and Measurement: Methodology and Initial Findings of the Innsbruck Vignette Research)

gem. m. T. Westfall-Greiter & J. Schwarz. In: Pensamiento Educativo Revista de Investigación Educacional Latinoamericana (2014) 51/1, S. 123-134.

Die Wirksamkeit guter Schulen auf der Spur

In: SchulVerwaltung spezial – Zeitschrift für Schulgestaltung und Schulentwicklung 16. (2014) 2, S. 35-37

Schule aus der entstehenden Zukunft entwickeln

In: Pädagogische Führung 1 (2014) 25, S. 18-21.

Von Daten zu Taten – Evidenzbasierte Entwicklungsprozesse in Gang setzen.

gem. m. T. Westfall-Greiter. In: Friedrich Jahresheft – Schule vermessen XXX (2012), Supplement.

Vom Lehren zum Lernen

In: Pädagogische Führung 22 (2011) 5, S. 176-178.

Theorie ist nicht gleich Theorie. Anleitung zur vergleichenden Analyse der Theorie von Schulentwicklung.

gem. m. M. Gather Thurler: In: journal für schulentwicklung 12 (2008) 2, S. 55-59.